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HDR-Stormchasing

Als Fotograf bleibt einem oft keine andere Möglichkeit, als sich den Gegebenheiten anzupassen – auch wenn sie alles andere als optimal sind. Aber fast genauso oft sind die fertig bearbeiteten Bilder dann doch viel besser als erwartet!

Heute wollen wir euch zeigen, wie man mit Aurora HDR ein zu dunkles oder etwas flaches Foto in ein faszinierend stimmungsvolles Bild verwandelt. Falls ihr gerade erst mit Aurora HDR startet und noch keine Belichtungsreihen zum Experimentieren habt, ist das halb so wild: Auch mit Einzelbildern kommt Aurora HDR bestens zurecht.

Letztes Jahr im Urlaub geriet ich in einen Sturm in Saint John New Brunswick. Der laut knallende Donner ließ schon Böses ahnen, noch bevor die düstere Wolkenfront zu sehen war. Da ich am Strand direkt vor einem Waldstück stand, wollte ich lieber sofort fotografieren, als auf einmal mitten in Blitz & Regen zu stehen. 

Ich konnte schnell noch ein paar Fotos schießen, bevor ich Reißaus genommen habe. Der Sturm hat so getobt und es lag so viel Spannung in der Luft, dass ich nicht mal daran gedacht habe, Belichtungsreihen aufzunehmen. Ein paar Einzelbilder, mehr hab ich nicht geschafft.

So hat die Kamera die Szene eingefangen. Schon nicht schlecht, aber ich war mir sicher – da geht noch mehr. Die Wolken würden den Thrill bringen, wenn ich sie nur so zeigen könnte, wie ich sie gesehen habe. Als erstes hab ich das ‘Realistic Vivid’ Preset ausprobiert. Ich war begeistert, wie plastisch es die Wolken hervorgebracht hat.Das Problem war nur, dass es auch alles andere, also die untere Bildhälfte, genauso betont hat. Ich wollte aber das Auge des Betrachters direkt auf die düsteren Wolken mit ihren unglaublichen Strukturen lenken. Nichts sollte davon ablenken. 

Ich hätte den HDR-Effekt mittels Ebene, Maske und Pinsel und aus dem unteren Bildteil herausnehmen können, aber ich dachte mit ein paar Helligkeitsanpassungen könnte ich mein Ziel auch erreichen. Also ran an die „Beleuchtung oben und unten“ Kontrolle. Ich habe die Tonalität im Himmel erhöht und im Bildvordergrund, also unten, etwas verringert. Das bewirkt, dass die Augen direkt auf den oberen Bildbereich wandern.Dann habe ich die Sättigung im ganzen Bild verstärkt, um die Blautöne im Himmel und in den Wasserspiegelungen so zu zeigen, wie sie im Sturm tatsächlich wirkten.Das war schon viel dichter an dem dran, was ich gesehen habe. Das fertig bearbeitete Bild wirkt unglaublich plastisch und lässt Böses ahnen,— genau wie ich es erlebt habe.

Hier noch zwei Vorher/Nachher Bilder:

Monica Royal ist Fine Art Fotografin aus San Diego, Kalifornien. Mehr ihrer Fotos findest du auf ihrer Webseite: www.monicaroyal.com

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